Berichte und Presse

Viel Fahrtzeit, wenig Spielpraxis

Am vergangenen Samstag machte sich der Radsportverein (RSV) Frellstedt mit zwei U19-Mannschaften auf den Weg zum zweiten Spieltag der 2. Bundesliga nach Aßlar.

Für die Teams Frellstedt II und III war es ein Tag der Kontraste: Einer weiten Anreise standen durch Ausfälle und Verletzungen nur wenige effektive Spielminuten gegenüber.

Souveräner Auftakt für Frellstedt III

Caroline Domeier und Charlotte Sputh (Frellstedt III) starteten hochkonzentriert in den Spieltag. In ihrer ersten Partie gegen den RV Obernfeld 2 ließen sie kaum Zweifel aufkommen und sicherten sich einen verdienten 4:1-Sieg.

Doch das Glück hielt nicht an: Im darauffolgenden Match gegen den RKB Wetzlar 3 fanden Domeier und Sputh nicht zu ihrem Rhythmus und mussten sich deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Das Spiel war von Fehlern geprägt, die von den Gegnerinnen gnadenlos ausgenutzt wurden. Das wars auch schon mit der Spielpraxis für das Dou für den Tag. Da der RSC Niedermehnen nicht anwesend war und der Gastgeber RV Aßlar verletzungsbedingt (nach einem vorangegangenen Spiel gegen Obernfeld) nicht mehr antreten konnte, wurden beide Partien mit 5:0 für Frellstedt gewertet. Ohne weiteren Schweißvergießen verbuchte das Duo somit weitere 6 Punkte auf dem Konto.

Frellstedt II kämpft gegen den Gastgeber

Auch für Jolina Buchheister und Rosalie Koppehl (Frellstedt II) begann der Tag mit einer kampflosen 5:0-Wertung gegen die abwesenden Niedermehner. In ihrem ersten „echten“ Einsatz des Tages trafen sie auf die Heimmannschaft des RV Aßlar. Zunächst lief es nicht gut für Rosalie und Jolina und der Ball wollte nicht ins gegnerische Tor. Das Spiel wurde nicht richtig aufgebaut und es war kein Tordruck vorhanden. Doch das Duo fing sich mit der Zeit und konnte dann doch noch einen deutlichen 8:3 Sieg einfahren.

Den Abschluss bildete die Partie gegen die starken Vertreterinnen aus Wetzlar. Hier stießen die Frellstedterinnen jedoch an ihre Grenzen: Gegen die treffsicheren Gegnerinnen des RKB Wetzlar 3 gab es eine deutliche 0:8-Niederlage, die die Heimreise etwas trübte.

Fazit: Gedämpfte Stimmung trotz Punkteausbeute

Mit einer Bilanz, die zur Hälfte aus kampflosen Siegen bestand, blieb das sportliche Fazit gemischt. „Es ist immer schade, wenn man so viele Kilometer auf sich nimmt und dann die Hälfte der Spiele am grünen Tisch entschieden wird“, hieß es aus dem Lager des RSV. Dennoch nehmen beide Teams wichtige Zähler im Kampf um die Tabellenplätze mit nach Hause.

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